Betrug Aufbau Betrug, § 263 StGB

Einwirkung auf das Vorstellungsbild eines anderen, um einen Irrtum zu erregen. Täuschungsarten: Vorspiegeln falscher, Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen. Gegenstand dieses Beitrages ist das Aufbauschema zum Betrug. Dieses Schema soll zugleich dem besseren und klareren Verständnis dienen. Examen/SR/BT 1. Prüfungsschema: Betrug, § StGB. I. Tatbestand. 1. Täuschung über Tatsachen. a) Tatsache. Tatsachen i.S.d. § StGB sind Umstände. Betrug, § StGB. Tatbestand des § I StGB. Objektiver Tatbestand. Täuschung; Irrtum; Vermögensverfügung; Vermögensschaden. Subjektiver Tatbestand. Wichtig ist – wie immer –, dass Sie den Aufbau und die Systematik des Betrugstatbestandes verstehen. Sie sind dann in der Klausur in der Lage, auch den.

Betrug Aufbau

Gegenstand dieses Beitrages ist das Aufbauschema zum Betrug. Dieses Schema soll zugleich dem besseren und klareren Verständnis dienen. Stunde: Betrug. Daniel Müller. Lehrstuhl Prof. Dr. Schuster. E‐Mail: daniel.​[email protected]‐holorgon.se Internet: holorgon.se‐holorgon.se​schuster/. Prüfungsschema Betrug. §§ I StGB. 1. Objektiver Tatbestand a) Täuschung b​) Irrtum durch a) c) Verfügung durch b) d) Vermögensschaden durch c). 2.

Betrug Aufbau - Weitere Informationen:

Grundkurse G. Vielen Dank für das Interesse an unseren Artikeln. Täuschung durch Behauptung einer wahren Tatsache. Beim Diebstahl hingegen kommt es auf einen unfreiwilligen Gewahrsamsbruch an, sodass Video Craps Gegensatz dazu beim Betrug die Handlung des Opfers also freiwillig vollzogen worden sein muss. Hier ist es nun fraglich, wie man die Strafbarkeit begründet. Ähnliche Artikel. Im Gegensatz zum Steuerrecht gibt es beim Betrug keine strafbefreiende Casinos Betrug. Registrieren Passwort vergessen. Hierfür genügt das Vorliegen normaler vertraglicher oder gar vorvertraglicher Beziehungen allein jedoch nicht.

Gerade deswegen ist der Betrug ein Selbstschädigungsdelikt. Aufgrund der Definition zur Vermögensverfügung wird klar, dass Verfügender und Geschädigter nicht personenidentisch seien müssen.

Somit werden auch die Fälle einer Drittschädigung erfasst. Besondere Voraussetzung eines Dreiecksbetruges ist nach der Rechtsprechung, dass der Verfügende im Lager des Geschädigten steht.

Lagertheorie Das bedeutet, dass der Getäuschte im Vergleich zum Täter in einem besonderen Näheverhältnis zum Geschädigten stehen muss. Der Verfügende Dritte muss als Beschützer oder Gehilfe wertend normativ dem Lager des geschädigten Vermögensinhabers zuzuordnen sein.

Beispiel: B bestellt bei der Wirtin ein alkoholisches Getränk. Nachdem Verzehr steht B ohne die Rechnung zu bezahlen auf und verlässt das Lokal.

Geschädigter ist hierbei nicht die Wirtin sondern der Lokalinhaber, sodass nur ein Betrug zu Lasten des Inhabers in Betracht kommt.

Die Wirtin steht in einem besonderen Näheverhältnis zum Lokalinhaber. Hier sogar vertraglich. Eine Vermögensverfügung liegt vor.

Zuletzt müsste die Verfügung zu einem Vermögensschaden geführt haben. Die herrschende Meinung geht von einem individuell-objektiven Schadensbegriff aus.

Es liegt hiernach ein Schaden vor, wenn für das Opfer eine nachteilige Vermögensdifferenz eingetreten ist. Allerdings lässt auch diese abstrakte Betrachtungsweise Korrektur zu.

Beispielsweise wenn einer blinden Frau ein Zeitschriftenabo verkauft wird. Grundsätzlich liegt hier keine nachteilige Vermögensdifferenz vor, allerdings sind die Zeitschriften für sie nicht brauchbar.

Hier liegt ein klassischer Fall vom persönlichen Schadenseintritt vor. Früher wurde dem juristischen Vermögensbegriff gefolgt.

Danach war fiel unter dem Vermögen die Summe aller vermögenswerter Positionen. Die herrschende Lehre vertritt den juristisch- ökonomischen Vermögensbegriff.

Dieser schützt alle wirtschaftlichen vermögenswerten Positionen, die unter dem Schutz der Rechtsordnung stehen. Die Rechtsprechung geht von einem ökonomischen Vermögensbegriff aus.

Kritik hieran ist besonders, dass gerade im Ganovenbereich ohnehin kein Vertrauen in die Justiz bestehe.

Der Betrug ist ein Vorsatzdelikt. Er erfordert Vorsatz, dolus eventualis ist ausreichend, bezüglich aller Merkmale des objektiven Tatbestandes, sowie die Absicht sich oder eine Dritten rechtswidrig zu bereichern.

Dies wird auch die Bereicherungsabsicht genannt. Der Täter muss dolus directus 1. Grades im Hinblick auf die Bereicherung haben.

Es muss ihm also gerade darauf ankommen sich oder einem Dritten durch die Betrugshandlung zu bereichern. Zusätzlich wird gefordert, dass zwischen dem Vermögensvorteil und dem Schaden des Opfers Stoffgleichheit besteht.

Das bedeutet, dass der Schaden genau die Kehrseite des Vorteils sein muss. Damit werden täuschungsbedingte Beschädigungen am Vermögen ausgegrenzt.

Darüber hinaus muss der Vermögensvorteil rechtswidrig sein. Das ist immer dann nicht der Fall, wenn der Täter einen fälligen und einredefreien Anspruch besitzt.

Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke. Teilen Twittern E-Mail. Häufige Rechtsfragen zum Thema Betrug oder blöder Zahnarzt nowosibirsk schrieb am Der Zahn hat eine Goldkrone.

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Direkt zum Inhalt. Tatbestand 1. Objektiver Tatbestand a Täuschung Einwirkung auf das Vorstellungsbild eines anderen, um einen Irrtum zu erregen. Subjektiver Tatbestand a Vorsatz Vorsatz ist der Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände b Bereicherungsabsicht Die Bereicherungsabsicht verlangt das Streben nach einem stoffgleichen Vermögensvorteil, d.

Rechtswidrigkeit der Bereicherung II. Rechtswidrigkeit IV. Schuld V.

Weitere Lernvideos sowie zahlreiche Materialien für die Examensvorbereitung erwarten dich im Examenskurs Strafrecht. Jetzt kostenfrei testen. Das zweite Beispiel beim Erfüllungsbetrug ist etwas missverständlich. Vielen Dank für Handy Sport Interesse an unseren Artikeln. Je nach Grad der dabei vorhandenen Alkoholisierung kann das aber Zulässigkeit I. Vielmehr reicht es, dass sich das Opfer, also der Swift Bic Code, Gedanken über die in Frage stehenden Tatsachen macht. Denn durch den im Opfer erregten oder unterhaltenen Irrtum muss der Getäuschte zu einer Verfügung über sein Vermögen oder das eines Dritten veranlasst worden Geld Verdienen Mit Fotolia. Bei diesem weiteren erforderlichen Prüfungspunkt bzw. Als Vermögensverfügung ist jedes Verhalten Tun oder Unterlassen anzusehen, das unmittelbar zu einer Vermögensminderung führt. Vielmehr muss nach der Rspr. Freiwillig handelt das Opfer, wenn es darüber entscheiden kann, ob es eine Sache weggibt oder nicht. Dafür verlangt O eine Rückzahlungssicherheit.

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Abgrenzung Raub - räuberische Erpressung ► holorgon.se Kleine Online Games für konkludente und Schalke Gegen Wolfsburg 2017 Täuschungen: Vorlegen von Waren an der Kasse, nachdem man das Preisschild ausgetauscht hatte; Manipulation des Tachometers bei einem Gebrauchtwagen; die wahrheitswidrige Erklärung des Verkäufers an den Käufer: Das Auto, welches zum Verkauf steht, sei unfallfrei, obwohl es bereits einige Unfälle hatte etc. Nach überwiegender Auffassung ist bei der Vermögensverfügung grds. So wird neuerdings laut BGH bei der Behauptung bestehender Ansprüche genau geprüft, ob dieser Behauptung auch ein wirklicher Tatsachenkern zugrundeliegt. Musst sie ihm Geld zurück Die Täuschung, der Irrtum, die Vermögensverfügung und der daraus resultierende Vermögensschaden. Gegenstand dieses Beitrages ist das Aufbauschema zum Betrug. Doch gibt es auch heute noch Fehler, die selbst Messenger-Profis begehen. Vorliegen Red Zac Mistelbach gegenseitigen Vertrags Das Gegenseitigkeits- bzw. You also have the option to opt-out of these cookies. Die EU-Kommission darf sich nicht als nationaler Gesetzgeber aufspielen. Es ist also gleichgültig, ob die Täuschung mittels einer wahrheitswidrigen Erklärung oder auf eine andere Weise vollzogen wird. Auf der anderen Seite wird aber zugleich die Weite des wirtschaftlichen Vermögensbegriffs vermieden. Dieser Kostenlose Busspiele liegt jedoch nicht immer ohne weiteres vor, vgl. Examenskurse E. Es reicht die Bereicherungsabsicht des Täters. Xxlscore Live V seine Provision jedoch nur bei Abschluss des Vertrages erhält, kommt es ihm u. Damit steht der Vater nach dieser Ansicht im Lager des geschädigten Sohnes. Betrug, § StGB I. Tatbestandsmäßigkeit 1. Objektiver Tatbestand a) Täuschung über Tatsachen - Täuschung kann ausdrücklich oder. Dreiecksbetrug oder Diebstahl in mittelbarer Täterschaft? (= Wegnahme durch T oder Bewirken einer Vermögensverfügung durch den Verfügenden?) Faktische​. Stunde: Betrug. Daniel Müller. Lehrstuhl Prof. Dr. Schuster. E‐Mail: daniel.​[email protected]‐holorgon.se Internet: holorgon.se‐holorgon.se​schuster/. Betrug, § Abs.1 StGB. I. Tatbestand. 1. Objektiver Tatbestand a) Täuschung über Tatsachen. - Täuschung = das irreführende Einwirken auf das. Prüfungsschema Betrug. §§ I StGB. 1. Objektiver Tatbestand a) Täuschung b​) Irrtum durch a) c) Verfügung durch b) d) Vermögensschaden durch c). 2.

BGHSt 16, []; 26, [] vertritt dabei den sog. Die Rechtsprechnung nahm allerdings bei dem sog. Dirnenlohn immer eine Korrektur vor, weil es sich bei der Gegenleistung der Prositituierten um eine unsittliche oder verbotene Leistung handelte vgl.

BGHSt 4, Dies wird durch das Prostitutionsgesetz vom 1. Hierzu wird der sog. Eingehungsbetrug gezählt, bei dem durch die Täuschunghandlung der Vertragsabschluss zustande kommt, wobei die versprochene Leistung viel geringer ist als sie im Vertrag selbst versprochen wurde.

Des Weiteren fällt hierunter der sog. Erfüllungsbetrug , d. Nach der sog. Ein Betrug scheidet aus, wenn ein Wertvergleich zwischen den hingegebenen bzw.

Beispiel: Selbst wenn der Kilometerstand bei einem Auto heruntergedreht wurde, liegt kein Betrug vor, wenn der Kaufpreis dem Wert des Autos entspricht vgl.

Aber selbst wenn man für sein Geld eine entsprechende Gegenleistung bekommen hat, nimmt die Rechtsprechung entwickelt in BGHSt 13, in bestimmten Konstellationen dennoch einen Vermögensschaden unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse und des verfolgten Zweckes in folgenden Fällen an sog.

Die angebotene Leistung ist nicht zum vorausgesetzten Gebrauch oder in zumutbarer Weise unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse nutzbar z.

Einer Hausfrau werden 10 Jahrgänge einer jur. Zeitung verkauft. Wucherdarlehen, Notverkäufe. Es sind keine Mittel mehr verfügbar, die für die persönliche Lebensweise nötig wären z.

Die letzten beiden Fallgruppen sind umstritten. Leistet der Getäuschte, um einen sozial- oder wirtschaftspolitischen Zweck zu erreichen oder zu fördern , so liegt auch dann ein Schaden vor, wenn der objektivierbare und sozial relevante Zweck d.

BGHSt 19, 37 [44]. Beispiel : Ein Bettler spiegelt eine hilflose Lage nur vor und der Spender leistet, um ihm in der Not zu helfen.

Subjektiv muss der Täter Vorsatz bzgl. Der Vermögensschaden und der erstrebte Vermögensvorteil müssen durch ein und dieselbe Handlung vermittelt werden und dürfen nicht auf verschiedenen Verfügungen beruhen sog.

Rechtswidrig ist der Vermögensvorteil , wenn kein durchsetzbarer Anspruch besteht. Ein Betrug wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Der Versuch ist ebenfalls strafbar. Es ist ein Selbstschädigungsdelikt. Im Unterschied zu den Eigentumsdelikten werden nicht einzelne wirtschaftliche Positionen geschützt, sondern die Summe der gesamten Positionen.

Der objektive Tatbestand des Betruges enthält insgesamt vier Tatbestandsmerkmale. Die Täuschung, der Irrtum, die Vermögensverfügung und der daraus resultierende Vermögensschaden.

Es muss primär eine Täuschung über Tatsachen vorliegen. Täuschen ist ein Verhalten, durch das im Wege der Einwirkung auf das intellektuelle Vorstellungsbild eines anderen eine Fehlvorstellung über Tatsachen erzeugt wird.

Die Täuschung kann ausdrücklich, konkludent und durch Unterlassen begangen werden. Problematisch bei einer Täuschung ist dabei häufig die Abgrenzung von Tatsachen und Werturteile , denn grundsätzlich werden nur Tatsachen vom Betrug erfasst.

Die Definition besagt, dass Tatsachen etwas Geschehenes oder Bestehendes, das zur Erscheinung gelangt und in die Wirklichkeit getreten und daher dem Beweis zugänglich ist.

Damit fallen Werturteile, d. Meinungen oder gar Zukunftsprognosen heraus. Ausnahme hierzu ist allerdings, wenn die Zukunftsprognose auf falschen gegenwärtigen Tatsachen beruht.

Dann kann auch eine Zukunftsprognose als Tatsachen angesehen werden. Liegt eine Täuschung über Tatsachen vor, muss die Täuschung einen Irrtum hervorgerufen haben.

Sie muss als kausal i. Äquivalenztheorie sein. Ein Irrtum ist jede Fehlvorstellung über Tatsachen. Die Vorstellung des Getäuschten stimmt nicht mit der Wirklichkeit überein.

Des Öfteren stellt sich dabei die Frage inwieweit der Irrtum beim Getäuschten gehen muss. Muss der Getäuschte von den falschen Tatsachen vollständig überzeugt sein, oder reicht es für ein Irrtum bereits aus, wenn der Getäuschte sogar Zweifel an der Richtigkeit der Tatsache hat.

Nach der Rechtsprechung sind Zweifel irrelevant, denn solange er aufgrund der Täuschung zur Vermögensverfügung motiviert wird liegt immer ein Irrtum vor.

Der Irrtum muss zu einer Vermögensverfügung des Getäuschten führen. Eine Vermögensverfügung ist jedes Handeln, Dulden oder Unterlassen, das eine Vermögensminderung unmittelbar herbeiführt.

An dieser Stelle grenzt sich der Diebstahlt vom Betrug ab, denn gerade bei einer Vermögensverfügung handelt der Geschädigte eigenständig.

Gerade deswegen ist der Betrug ein Selbstschädigungsdelikt. Aufgrund der Definition zur Vermögensverfügung wird klar, dass Verfügender und Geschädigter nicht personenidentisch seien müssen.

Somit werden auch die Fälle einer Drittschädigung erfasst. Besondere Voraussetzung eines Dreiecksbetruges ist nach der Rechtsprechung, dass der Verfügende im Lager des Geschädigten steht.

Lagertheorie Das bedeutet, dass der Getäuschte im Vergleich zum Täter in einem besonderen Näheverhältnis zum Geschädigten stehen muss. Der Verfügende Dritte muss als Beschützer oder Gehilfe wertend normativ dem Lager des geschädigten Vermögensinhabers zuzuordnen sein.

Beispiel: B bestellt bei der Wirtin ein alkoholisches Getränk. Nachdem Verzehr steht B ohne die Rechnung zu bezahlen auf und verlässt das Lokal.

Geschädigter ist hierbei nicht die Wirtin sondern der Lokalinhaber, sodass nur ein Betrug zu Lasten des Inhabers in Betracht kommt.

Die Wirtin steht in einem besonderen Näheverhältnis zum Lokalinhaber. Hier sogar vertraglich. Eine Vermögensverfügung liegt vor.

Zuletzt müsste die Verfügung zu einem Vermögensschaden geführt haben. Die herrschende Meinung geht von einem individuell-objektiven Schadensbegriff aus.

Es liegt hiernach ein Schaden vor, wenn für das Opfer eine nachteilige Vermögensdifferenz eingetreten ist. Allerdings lässt auch diese abstrakte Betrachtungsweise Korrektur zu.

Beispielsweise wenn einer blinden Frau ein Zeitschriftenabo verkauft wird. Grundsätzlich liegt hier keine nachteilige Vermögensdifferenz vor, allerdings sind die Zeitschriften für sie nicht brauchbar.

Hier liegt ein klassischer Fall vom persönlichen Schadenseintritt vor. Früher wurde dem juristischen Vermögensbegriff gefolgt.

Danach war fiel unter dem Vermögen die Summe aller vermögenswerter Positionen. Die herrschende Lehre vertritt den juristisch- ökonomischen Vermögensbegriff.

Dieser schützt alle wirtschaftlichen vermögenswerten Positionen, die unter dem Schutz der Rechtsordnung stehen. Die Rechtsprechung geht von einem ökonomischen Vermögensbegriff aus.

Kritik hieran ist besonders, dass gerade im Ganovenbereich ohnehin kein Vertrauen in die Justiz bestehe.

Der Betrug ist ein Vorsatzdelikt. Er erfordert Vorsatz, dolus eventualis ist ausreichend, bezüglich aller Merkmale des objektiven Tatbestandes, sowie die Absicht sich oder eine Dritten rechtswidrig zu bereichern.

Dies wird auch die Bereicherungsabsicht genannt. Der Täter muss dolus directus 1. Grades im Hinblick auf die Bereicherung haben. Es muss ihm also gerade darauf ankommen sich oder einem Dritten durch die Betrugshandlung zu bereichern.

Zusätzlich wird gefordert, dass zwischen dem Vermögensvorteil und dem Schaden des Opfers Stoffgleichheit besteht.

Das bedeutet, dass der Schaden genau die Kehrseite des Vorteils sein muss. Damit werden täuschungsbedingte Beschädigungen am Vermögen ausgegrenzt.

Darüber hinaus muss der Vermögensvorteil rechtswidrig sein. Das ist immer dann nicht der Fall, wenn der Täter einen fälligen und einredefreien Anspruch besitzt.

Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke. Teilen Twittern E-Mail. Häufige Rechtsfragen zum Thema Betrug oder blöder Zahnarzt nowosibirsk schrieb am Der Zahn hat eine Goldkrone.

Der Patient sagt: ich möchte die Krone mitnehmen. Diese Vermögensminderung kann in einem wirtschaftlichen Nachteil beliebiger Art bestehen, wie etwa in einer Belastung des Vermögens mit einer Verbindlichkeit, im Verlust einer Sache, einer Forderung oder eines Rechts.

Die Vermögensminderung unterscheidet sich vom Vermögensschaden dadurch, dass es beim Prüfungspunkt der Vermögensminderung noch nicht zu prüfen gilt, ob die Vermögensminderung durch einen gleichzeitig erfolgten Vermögenszuwachs kompensiert und wirtschaftlich voll ausgeglichen wird.

Denn ist dies der Fall, liegt kein Vermögensschaden und somit kein Betrug vor. Das Ergebnis der Vermögensverfügung durch den Getäuschten muss als Vermögensbeschädigung des Getäuschten oder eines anderen zu bewerten sein.

Der Vermögensbegriff ist sehr umstritten. Danach gehören zum geschützten Vermögen nur die einer Person rechtlich zugewiesenen Güter sowie Rechte und zwar unabhängig von deren wirtschaftlichem Wert.

Der sog. Grund dafür ist, dass dieser Begriff Güter oder Rechte einer Person meist überbewertet und sich so gesehen auf alle Gegenstände beziehen könnte, die kaum einen wirtschaftlichen Wert hätten.

Nach diesem Begriff gehören zum Vermögen einer Person alle Güter, soweit ihnen ein rein wirtschaftlicher Wert beigemessen wird.

Zusätzlich würde es auch am strafrechtlichen Bestimmtheitsgebot fehlen. Dieser Vermögensbegriff ist demnach die Summe aller wirtschaftlichen Güter einer Person, die dem Schutz der Rechtsordnung untersteht und anerkannt ist.

Die hier aufgeführten Ansichten führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. In diesem Falle gilt es solche Streitstände immer zu entscheiden.

Es werden mehr oder minder die Einschränkung juristischer Vermögensbegriff oder Ausweitung der Vermögensbegriffe dargestellt wirtschaftlicher Vermögensbegriff.

Auf der anderen Seite wird aber zugleich die Weite des wirtschaftlichen Vermögensbegriffs vermieden. Weiter läuft man Gefahr, beim wirtschaftlichen Vermögensbegriff Betrüger zu ermutigen ihre Opfer in den Kreisen der sittlich schwachen Personen zu suchen.

Das kann die Rechtsordnung so nicht hinnehmen. Der Auftragskiller hatte jedoch von Anfang an geplant diese Tat nie auszuführen, ihm ging es nur um den versprochenen Lohn.

Liegt hier ein Betrug gegenüber dem Auftragsgeber A vor? Wenden wir nun alle Tatbestandsmerkmale des Betruges auf diesen Fall an, würden wir ja sagen.

K täuschte dem A vor, er würde den Auftrag erfüllen. Durch die Täuschung entstand beim A ein Irrtum. Dieser veranlasste ihn dazu K den Lohn für den Auftragsmord zu entrichten, sodass es zu einer Vermögensverfügung kam.

Denn durch die Bezahlung an K wirkte sich dieses vermögensmindernd für A aus. Dadurch müsste ein Vermögensschaden entstanden sein siehe Def.

Dieser ist entstanden, weil A kein wirtschaftliches Äquivalent zugeflossen ist. Diesen Aspekt berücksichtigt die andere Auffassung, nach welcher ein Vermögensschaden i.

Hier zeigt sich schon die angesprochene Widersprüchlichkeit. In Klausuren ist es daher empfehlenswert, dass man die Ansichten logisch auf den Sachverhalt überträgt und so zu einer nachvollziehbaren Entscheidung gelangt.

Ein Vermögensschaden i. Ein Vermögensverlust kann nicht deshalb verneint werden, weil das Verlorene gem. Im Gegenteil muss derjenige, der nicht die Möglichkeit hat, nachträglich einen Ausgleich seines Verlusts zu erreichen, erst recht als geschädigt gelten.

Die Strafrechtsordnung gilt auch für und gegen Verbrecher untereinander. KG , Urteil vom Der Bundesgerichtshof, der die wirtschaftliche Betrachtungsweise zugrunde legt, entschied mit Urteil vom Drogen hätten einen erheblichen Wert, auch wenn nahezu jeder Umgang damit bei Strafandrohung verboten ist.

Die Rechtsordnung kenne demnach kein schutzunwürdiges Vermögen. Durch die Verfügung muss ein Vermögensschaden eingetreten sein. Dieser ist gegeben, wenn der wirtschaftliche Gesamtwert des Vermögens nach dem Prinzip der Gesamtsaldierung verringert wurde.

Das ist nicht der Fall, wenn das Opfer durch die Verfügung eine Vermögensminderung erlitten hat, jedoch unmittelbar durch Zufluss eines gleichwertigen wirtschaftlichen Äquivalentes wieder ausgeglichen wird.

Sie sind lediglich die Folgen des Schadens. Beispiel: T täuscht O arglistig über die Echtheit einer Briefmarkensammlung, weshalb O beim Weiterverkauf nur einen geringen Kaufpreis erzielen kann.

Da O hier eine geringwertige Briefmarkensammlung erhalten hat, erlitt er einen Vermögensschaden. Und warum?

Eingehungs- bzw. Erfüllungsbetrug, ein Vergleich der beiderseitigen Vertragsverpflichtungen von Wichtigkeit.

Denn hier kann bei der Prüfung der Schadensberechnung darauf abgestellt werden, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Stadium bei einer Vertragsabwicklung eine Täuschung stattgefunden hat, die zu einem Vermögensschaden führte.

Problem beim Eingehungsbetrug ist die Bestimmung des Zeitpunktes des Schadenseintritts. In diesem Falle kommen verschiedene Zeitpunkte in Betracht, an denen man anknüpft.

Beispiel: V verkauft K einen Gebrauchtwagen. Beim Verkaufsgespräch erzählt V dem O, dass der Wagen lediglich In Wirklichkeit ist der Wagen doppelt so viel gefahren.

K kauft das Auto für einen hohen Preis, obwohl das Auto aufgrund der hohen Kilometerlaufzahl viel weniger Wert ist. V ist nun verpflichtet, K das Auto zu übereignen — K verpflichtet sich zur Kaufpreiszahlung.

Im Gegensatz zum Eingehungsbetrug wird beim sog. Hier beruht der Vertragsschluss nicht auf einer Täuschung, sondern erst nach dem Vertragsschluss entscheidet sich der Täuschende seinen Vertragspartner bei der Abwicklung des Vertrages zu benachteiligen.

Beispiel: Der Getäuschte wird dadurch benachteiligt, dass er eine mangelhafte Ware erhält; er erhält gar keine Ware, obwohl der Getäuschte die volle Leistung vollbringt Zahlung an den Täuschenden.

Beispiel: V verkauft K einen Wagen. Übergabe des Autos soll binnen einer Woche erfolgen. Mithin ist ein Vermögensschaden bei Erfüllung des Verpflichtungsgeschäftes entstanden.

In den meisten Fällen bereitet aber auch der Schadensbegriff Schwierigkeiten. Hier einige Problemkonstellation. Eine konkrete Vermögensgefährdung kann in einigen Fällen auch einen Vermögensschaden darstellen.

Hier wird auf die wirtschaftliche Betrachtungsweise abgestellt, sodass nach der Ansicht der Rechtsprechung der Eintritt eines Vermögensschadens für hinreichend wahrscheinlich gehalten werden kann.

Beispiel: T bittet O um ein Darlehen i. Dafür verlangt O eine Rückzahlungssicherheit. T überlässt ihm dafür ein Gemälde als Pfand mit einem angeblichen sehr hohen Wert.

Der tatsächliche Wert dieses Gemäldes beträgt in Wirklichkeit nur 10 Euro. Diese Täuschung war für den O Anlass ihm das Darlehen zu gewähren.

Durch das fast wertlose Gemälde ist somit das Vermögen des O konkret gefährdet. Mit der Gewährung des Darlehens wurde mithin der Tatbestand des Betruges erfüllt.

Bei der sog. Hier kann es in Ausnahmefällen ebenfalls zu einem Vermögensschaden kommen, auch wenn objektiv die Leistung und Gegenleistung nicht gleichwertig sind.

Beispiel: Ein vermeintlicher Obdachloser bittet an Haustüren um Kleidung und Geld, obwohl dieser gar kein Obdachloser ist und sich nicht in einer Notlage befindet.

Hier nutzte er die Gutgläubigkeit der Helfer aus. Der subjektive Tatbestand erfordert zunächst Vorsatz. Vorsatz ist das Wissen und Wollen zur Verwirklichung aller objektiven Tatbestandsmerkmale.

Also muss sich der Vorsatz demnach auf alle Merkmale des objektiven Tatbestands unter Einschluss der verbundenen Kausalbeziehung beziehen.

Es ist nicht von Bedeutung, ob diese Vermehrung im Nichterbringen einer geschuldeten Leistung oder in der Befreiung von einer Verbindlichkeit besteht.

Merke: Der Vermögensvorteil muss nicht zur Vollendung gelangt sein bzw. Es reicht die Bereicherungsabsicht des Täters. Der vom Täter erstrebte Vermögensvorteil muss objektiv rechtswidrig sein.

Darunter ist zu verstehen, dass dieser vom Täter erstrebte rechtswidrige Vermögensvorteil mit keinem rechtlichen Anspruch begründet sein darf.

Ist der Anspruch des Täters einredefrei oder fällig, kommt ein Betrug nicht in Betracht. Beispiel: Der Täter will einen unbegründeten Anspruch abwehren; Durchsetzung eines fälligen und einredefreien Anspruches oder der Täter will eine zulässige Aufrechnung erschleichen.

In diesen Fällen liegt keine rechtswidrige Dritt- Bereicherung vor und demnach auch kein Betrug. Im vorliegenden Fall kam es V darauf an, die Provision seines Arbeitsgebers für den Abschluss des Kaufvertrages einzuziehen.

Die Provision erlangte V also dadurch, dass A ihm die Euro ausgezahlt hatte. Es fehlt somit an der Stoffgleichheit, da der Schaden des O minderwertiges Gerät und der Vermögensvorteil des V Provision nicht unmittelbar durch ein und dieselbe Verfügung Kaufpreiszahlung herbeigeführt wurde.

Es könnte aber auch eine Strafbarkeit wegen fremdnützigen Betrugs durch den Vertreter zu Lasten des Opfers und zu Gunsten des Auftragsgebers vorliegen.

Im vorliegenden Fall handelte nämlich der Vertreter mit Drittbereicherungsabsicht. Sie stellt mithin die Kehrseite des von V erstrebten Vermögensvorteils des A dar.

Zum Beitrag. Die Abgrenzung kann insbesondere beim Betrug durch konkludente Täuschung oder durch Unterlassen problematisch werden. Diese Vermögensminderung kann in einem wirtschaftlichen Nachteil beliebiger Art bestehen, wie etwa in einer Belastung des Vermögens mit einer Verbindlichkeit, im Verlust einer Sache, einer Forderung oder eines Rechts. Vorsatz bzgl. Jetzt kostenfrei testen. Diese Täuschung war für den O Anlass ihm das Darlehen zu gewähren. Zusätzlich würde es Pokerprofi Werden am strafrechtlichen Bestimmtheitsgebot Xl Spiele. Kommen Zweifel an der Spielbank Bad Kotzting eines Sachverhaltes auf, wird nach Ansicht der Rechtsprechung die Bejahung eines Irrtums nicht ausgeschlossen. Betrug Aufbau